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24.11.2017 : 2:38

Diabetikertipps

Anita Ziegler-Reim
Ludwigstrasse 12
95444 Bayreuth


Kosmetik: 0921-8002662
Podologie: 0921-8002660

Fax: +49-921-8002661

Wichtige Tipps für Ihre Füße

  • Täglich selbst die Füße kontrollieren
  • Die Füße mit milden, rückfettenden Produkten waschen
  • Füße regelmäßig eincremen
  • Wechseln Sie täglich Ihre Strümpfe
  • Nie Hühneraugenpflaster, -salben oder Tinkturen verwenden, sondern Hühneraugen durch einen medizinisch geschulten Fußpfleger entfernen lassen
  • Schwielen nie mit Rasierklingen oder Hornhautraspel behandeln
  • Nägel nicht mit spitzen Scheren oder anderen scharfen Geräten schneiden, sondern nur feilen
  • Niemals Barfuß laufen, auch am Strand Badeschuhe tragen
  • Bei kalten Füßen keine Wärmflaschen oder Heizkissen verwenden



Falsches Schuhwerk gehört zu den Hauptursachen diabetischer Fußkomplikationen. Bei einer Nervenschädigung spürt man den Druck der zu engen Schuhen nicht und dies kann zu Druckstellen und Folgekomplikationen führen.

Regeln und Tipps für die Pflege Ihrer Füße zuhause


Genaue Blicke auf Folgendes ist zu beachten:

Die Schuhe
Sehen Sie am Oberleder sich abdrückende Zehen oder eine einschneidende Fersenkappe oder ist der Absatz höher als
zwei Finger, so ist der Schuh ungeeignet

Der Strumpf
Nachdem Sie Schuhe und Strümpfe ausgezogen haben, schauen Sie auf den Strumpf, ob er Sekret- oder Blutspuren zeigt. Dies kann ein Hinweis auf eine evtl. bestehende Fußverletzung sein. Das sollten sie jeden Abend tun.

Der nackte Fuß
Sie inspizieren den nackten Fuß und achten vor allem auf Hornschwielen und Verletzungen. Alles, was Sie sehen, muss Ihnen bewusst werden.


Inspizieren der Zehenzwischenräume
Die Zwischenräume der Zehen werden durch Spreizen genau inspiziert. Sie sollten besonders auf weiße, nässende Hautstellen zwischen den Zehen achten, das kann ein Hinweis auf Fußpilz sein. Auch aufgeweichte Haut muss beachtet werden, da hier Eintrittspforten für Krankheitserreger möglich sind.

Inspizieren der Nägel
Achten Sie auf die Nagelform: die Nägel sollen nur der Zehenform nach und nicht in den Nagelfalz hineingefeilt werden.

Betasten des angezogenen Schuhs
Am beschuhten Fuß wird das gesamte Oberleder abgetastet: Lassen sich abmodellierte Zehen an der Schuhkappe oder eine einschneidende Fersenkappe tasten, so ist der Schuh ungeeignet.


Betasten des Schuhinneren
Nachdem der Schuh ausgezogen wurde, wird das Innere des Schuhs genau ausgetastet: Tasten Sie harte Stellen, harte Übergänge von der Innensohle zum Fußbett oder aufgerissenes Innenfutter im Schuh, so ist der Schuh für Diabetiker ungeeignet.

Betasten des Strumpfes
Der Strumpf wird ausgezogen und abgetastet. Spüren Sie nasse Stellen, kann dies ein Hinweis auf eine Fußverletzung oder verstärkte Schweißbildung sein. Lassen sich harte, hervorstehende Nähte tasten, so ist der Strumpf ungeeignet. Stellen Sie Verletzungen fest, dann ist unbedingt der Weg zum Arzt oder Podologen erforderlich.

Der nackte Fuß wird betastet
Sie sollten auf die Feuchte und Temperatur der Haut achten. Haben Sie eine trockene und raue Haut, müssen Sie die Füße täglich mit einem geeignetem Pflegemittel behandeln.

Betasten der Fußsohle
Die Fußsohle und die Zehenspitzen werden genau abgetastet. Es soll auf Schwielen, evtl. auf Narben oder Unebenheiten an der Fußsohle geachtet werden.